Park+Rail-Konzept
Park+Rail-Anlagen erfüllen eine wichtige Funktion, indem sie Bahnnutzende zu einem möglichst frühzeitigen Umstieg auf die Bahn bewegen sollen. Sie sind entsprechend bedarfsgerecht und aufeinander abgestimmt auszugestalten.
Das regionale Gesamtverkehrskonzept (rGVK) Zürcher Unterland plus setzt sich in der Handlungsstrategie Gesamtmobilität unter anderem die Förderung der Multi- und Intermodalität zum Ziel und will nebst der Stärkung attraktiver Umsteigepunkte auch ein regionales P+R-Konzept erstellen und umsetzen. Das erarbeitete Konzept soll in die nächste Revision der regionalen Richtpläne eingetragen werden.
Der Perimeter des regionalen Park+Rail-Konzepts entspricht dem Perimeter der PZU+ (Gemeinden des Zürcher Unterlands plus die Gemeinden Buchs und Regensdorf der Zürcher Planungsgruppe Furttal ZPF). Das vorliegende Konzept fokussiert auf insgesamt 14 Park+Rail-Standorte im Zürcher Unterland und dem Furttal. Der jeweilige Vorstand der beiden Planungsregionen, die Gemeinden, das Amt für Mobilität des Kantons Zürich und die SBB waren bei der Erarbeitung einbezogen.
Das Konzept verfolgt folgende Ziele:
- Aufzeigen des Bedarfs an den zu untersuchenden Park+Rail-Standorten
- Vermeidung von Fremdnutzung (z.B. durch gezielte Bewirtschaftung) und möglichst kurze MIV-Wege zu den Park+Rail-Anlagen
- Ausbau des Angebots am Rand des Perimeters, um den internationalen/interkantonalen Grenzgängerverkehr möglichst frühzeitig auf den Umstieg auf den ÖV zu bewegen (z. B. Rafzerfeld)